Was das Nashorn sah als es auf die andere Seite des Zauns schaute Was das Nashorn sah als es auf die andere Seite des Zauns schaute
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Junges Theater

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute

Schauspiel von Jens Raschke

10+

Dauer: ca. 70 Minuten | keine Pause

Zu allen Vorstellungen (außer der Premiere) findet im Anschluss ein Nachgespräch statt.

  • Sensorische Hinweise: Dunkle Lichtstimmungen
  • Inhaltliche Hinweise: Holocaust, Konzentrationslager, Antisemitismus, Diskriminierung, psychische Gewalt, körperliche Gewalt, Mord, Gewalt gegen Tiere, Krieg, Suizid, Tod
  • Darstellerische Hinweise: Andeutung von Erbrechen, Andeutung von Gewalt gegen Tiere

 

 

Mit freundlicher Unterstützung

Regensburger Erstaufführung

„Stellt euch einen Zoo vor. Einen Zoo vor vielen Jahren. Einen Schwarzweißfotozoo.“ In diesem Zoo, wo Mufflons, Paviane und Murmeltiere miteinander leben, stellt schon lange niemand mehr Fragen über die eigenartigen Vorgänge bei den Menschen. Es gibt das Leben auf dieser Seite vom Zaun und das Leben auf der anderen Seite; das Leben der „Gestiefelten“ und das der „Gestreiften“. Alles wie immer. Das ändert sich erst, als ein Neuer in den Zoo kommt. Ein Bär, der nichts davon weiß, dass man Fragen wie „Wo sind alle Vögel hin?“, „Was hat es mit dem qualmenden Schornstein auf sich?“ und „Wer sind diese gestreiften, winterzweigdürren Gestalten auf der anderen Seite vom Zaun?“ besser nicht stellt. Er sieht nicht weg und beschließt – trotz aller Warnungen des Pavians – ein Zeichen zu setzen.

Jens Raschkes 2014 mit dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnetes Theaterstück beruht auf realen Ereignissen: 1938 eröffnete direkt neben dem Konzentrationslager Buchenwald ein Zoologischer Garten, der dem Nachwuchs der SS-Folterer und der Weimarer Bevölkerung Zerstreuung bieten sollte. WAS DAS NASHORN SAH thematisiert die Schrecken des Holocaust und erinnert an die historische Katastrophe, die nicht in Vergessenheit geraten darf. Jens Raschke tut dies mit den Mitteln poetischer Verdichtung und sanftem Humor, ohne dabei eine zentrale Frage aus den Augen zu verlieren, die wir uns auch heute stellen müssen: Schaust du weg oder beschließt du, zu handeln?

Video ""

Besetzung

Inszenierung
Oda Zuschneid
Ausstattung & Illustration
Nele Brönner
Musik & Sounddesign
Jan Preißler
Licht
Oda Zuschneid, Nele Brönner, Michel Koch
Dramaturgie & Vermittlung
Twyla Zuschneid
Regieassistenz, Abendspielleitung & Inspizienz
Liz Colyn
Erste | Das Murmeltier | u.a.
Alina Thiemann
Zweiter | Papa Pavian | u.a.
Max Roenneberg
Dritter | Der Bär | u.a.
Joscha Eißen
Vierter | Herr Mufflon | u.a.
Clemens Maria Riegler
Joscha Eißen, Clemens Maria Riegler, Alina Thiemann & Max Roenneberg
Joscha Eißen, Clemens Maria Riegler, Alina Thiemann & Max Roenneberg © Sylvain Guillot
Max Roenneberg, Joscha Eißen, Clemens Maria Riegler & Alina Thiemann
Max Roenneberg, Joscha Eißen, Clemens Maria Riegler & Alina Thiemann © Sylvain Guillot
Alina Thiemann & Clemens Maria Riegler
Alina Thiemann & Clemens Maria Riegler © Sylvain Guillot
Max Roenneberg, Clemens Maria Riegler, Alina Thiemann & Joscha Eißen
Max Roenneberg, Clemens Maria Riegler, Alina Thiemann & Joscha Eißen © Sylvain Guillot
Clemens Maria Riegler, Max Roenneberg, Alina Thiemann & Joscha Eißen
Clemens Maria Riegler, Max Roenneberg, Alina Thiemann & Joscha Eißen © Sylvain Guillot
Max Roenneberg & Joscha Eißen
Max Roenneberg & Joscha Eißen © Sylvain Guillot
Max Roenneberg, Alina Thiemann, Joscha Eißen & Clemens Maria Riegler
Max Roenneberg, Alina Thiemann, Joscha Eißen & Clemens Maria Riegler © Sylvain Guillot
Clemens Maria Riegler, Joscha Eißen, Alina Thiemann & Max Roenneberg
Clemens Maria Riegler, Joscha Eißen, Alina Thiemann & Max Roenneberg © Sylvain Guillot
Joscha Eißen & Max Roenneberg
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Max Roenneberg, Alina Thiemann & Clemens Maria Riegler
Max Roenneberg, Alina Thiemann & Clemens Maria Riegler © Sylvain Guillot
 
 

Termine

Sa
07.03.26
11.00–12.00
11.00–12.00

6 €

11.00–12.00
Junges Theater

6 €

Junges Theater
Öffentliche Probe
Sa
14.03.26
15.00
15.00

6–10 €

15.00
Junges Theater

6–10 €

P
Junges Theater
P
Di
17.03.26
10.00
10.00

6–10 €

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Junges Theater

6–10 €

Junges Theater

Nachgespräch im Anschluss

Mi
18.03.26
10.00–11.10
10.00–11.10

6–10 €

10.00–11.10
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Nachgespräch im Anschluss

Do
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10.00–11.10
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Nachgespräch im Anschluss

Fr
20.03.26
10.00–11.10
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So
22.03.26
15.00–16.10
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Di
24.03.26
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Nachgespräch im Anschluss

Mi
25.03.26
10.00–11.10
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6–10 €

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Do
26.03.26
10.00–11.10
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6–10 €

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Nachgespräch im Anschluss

Fr
27.03.26
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So
29.03.26
15.00–16.10
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Di
16.06.26
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Mi
17.06.26
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Do
18.06.26
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Sa
20.06.26
15.00–16.10
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Fr
05.03.27
10.00–11.10
10.00–11.10
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So
07.03.27
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09.03.27
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25.07.27
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Presse

Claudia Böckel
Mittelbayerische Zeitung

„Das Stück beschönigt nichts, aber es verpackt die Sachverhalte so, dass auch Kinder nicht in Angst und Schrecken versetzt werden. Diese einfühlsame Inszenierung ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene sehr sehenswert.“ — (15.3.26)

Bonus