The Shining

Musiktheater

The Shining
The Shining

Oper in zwei Akten

Musik von Paul Moravec
Libretto von Mark Campbell
Basierend auf dem Roman von Stephen King | Veröffentlicht und präsentiert mit Genehmigung von Subito Music Corporation

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
14+

Dauer: ca. 2 Stunden 15 Minuten | eine Pause

Zu allen Vorstellungen (außer der Premiere) findet 30 Minuten vor Beginn eine Einführung und im Anschluss ein Nachgespräch statt.

  • Sensorische Hinweise: Starke Lichteffekte, Explosionsgeräusch, Schüsse, Nebel, Kunstblut
  • Inhaltliche Hinweise: Physische Gewalt, Alkoholmissbrauch, Mord, Suizid
  • Darstellerisch Hinweise: Schusswaffen, Mord, Alkoholkonsum, Nacktheit, Physische Gewalt

 

 

In Kooperation mit

Europäische Erstaufführung

Tief eingeschlossen in den Bergen Colorados befindet sich das Overlook Hotel. Für die Wintermonate beziehen Jack, seine Frau Wendy und ihr Sohn Danny das abgelegene Hotel als Hausmeisterfamilie. Doch die Isolation fordert schnell ihren Tribut. Jack, der versucht, sich von seiner Alkoholabhängigkeit zu erholen, wird vom Geist seines eigenen missbräuchlichen Vaters heimgesucht. Und durch seine mysteriöse Hellseherei – vom Hotelkoch Mr. Hallorann „the shining“ („das Leuchten“) genannt – erkennt Danny, dass sie nicht die einzigen Gäste sind. Was als verzweifelte Suche nach einem finanziellen und ehelichen Zufluchtsort begann, entwickelt sich nun zu einem schrecklichen Kampf um geistige Gesundheit und pures Überleben.

Basierend auf Stephen Kings Bestseller und mit der ebenso eindringlichen wie erschreckenden Musik von Paul Moravec (*1957) gerät THE SHINING zum packenden Opernthriller. Trotz der paranormalen Aktivitäten ist es eine menschliche Geschichte über eine gewöhnliche Familie, die unter schrecklichen Umständen um ihr Überleben kämpft. Die beiden Bereiche des „Natürlichen“ und des „Übernatürlichen“ spiegeln sich in kontrastierenden musikalischen Klangwelten wider und für jede Figur (einschließlich das Overlook Hotel selbst) hat Paul Moravec eine Reihe unverwechselbarer Leitmotive komponiert, die im Laufe der Horror-Geschichte kontinuierlich interagieren. Die erfolgreiche Uraufführung der Oper fand am 7. Mai 2016 im Ordway Music Theater in Saint Paul, Minnesota, statt.

Besetzung

03.05.2026, 11.00 Uhr
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne & Videodesign
Licht
Sebastian Ritschel, Maximilian Spielvogel
Choreinstudierung
Lucia Birzer
Dramaturgie
Regieassistenz & Abendspielleitung
Tomas Stitilis
Jack Torrance
Carl Rumstadt
Wendy Torrance
Danny Torrance
Vitus Heumüller / Luke Sebö
Danny Torrance (Schatten)
Luke Sebö / Vitus Heumüller
Dick Hallorann
Stuart Ullmann
Delbert Grady
Bill Watson
Mrs Massey
Mrs Grady
Grady Girls
Luisa Jürgensen, Leni Eggelsberger, Marlene Mathy, Sarah Winter, Clara Mirwald
Senator
Derwent
Mark Torrance
Ghost Chorus, Voices Chorus
Opernchor
Mafia Guys
David Holz, Mert Öztaner, Jong-Il Park, Kyungpyo Park, Christian Schossig, Arpad Vulkan
Party Guest in Dog Mask
Naked Lady With Rotten Flesh
Monika Hüttche
Lover
Paul Rodewald
Philharmonisches Orchester Regensburg
Opernchor
Carl Rumstadt, Vitus Heumüller & Theodora Varga
Carl Rumstadt, Vitus Heumüller & Theodora Varga © Marie Liebig
Carl Rumstadt, Vitus Heumüller & Theodora Varga
Carl Rumstadt, Vitus Heumüller & Theodora Varga © Marie Liebig
Carl Rumstadt
Carl Rumstadt © Marie Liebig
Carl Rumstadt & Ensemble
Carl Rumstadt & Ensemble © Marie Liebig
Luke Sebö & Monika Hüttche
Luke Sebö & Monika Hüttche © Marie Liebig
Rahel Brede, Carl Rumstadt, Ensemble & Opernchor
Rahel Brede, Carl Rumstadt, Ensemble & Opernchor © Marie Liebig
Carl Rumstadt & Ensemble
Carl Rumstadt & Ensemble © Marie Liebig
Carl Rumstadt, Luke Sebö & Theodora Varga
Carl Rumstadt, Luke Sebö & Theodora Varga © Marie Liebig
Carl Rumstadt & Theodora Varga
Carl Rumstadt & Theodora Varga © Marie Liebig
Carl Rumstadt
Carl Rumstadt © Marie Liebig
 
 

Termine

19.00–20.30

6 €

19.00–20.30
Bismarckplatz

6 €

Bismarckplatz
Öffentliche Probe
11.00

11.00
Neuhaussaal

Neuhaussaal
Matinee
19.30–21.45

8–52 €

19.30–21.45
Bismarckplatz

8–52 €

P U30
Bismarckplatz
Premiere Musiktheater & Tanz (PM)

Premierengespräch 18.45 Uhr

P U30
18.00–20.15
Restkarten

8–52 €

18.00–20.15
Bismarckplatz

8–52 €

Bismarckplatz
Musiktheater pur 1, Musiktheater intensiv

Einführung 17.30 Uhr

18.00–20.15
Karten

8–52 €

18.00–20.15
Bismarckplatz

8–52 €

Bismarckplatz
Schauspiel 2 plus

Einführung 17.30 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–21.45
Karten

8–52 €

19.30–21.45
Bismarckplatz

8–52 €

Bismarckplatz
Wochenende 1

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–21.45
Karten

8–52 €

19.30–21.45
Bismarckplatz

8–52 €

Bismarckplatz
Vielfalt 2

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–21.45
Karten

8–52 €

19.30–21.45
Bismarckplatz

8–52 €

Bismarckplatz
Wochenende 2

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–21.45
Karten

8–52 €

19.30–21.45
Bismarckplatz

8–52 €

Bismarckplatz
Dienstag

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–21.45
Karten

8–52 €

19.30–21.45
Bismarckplatz

8–52 €

Bismarckplatz
Mittwoch

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–21.45
Karten

8–52 €

19.30–21.45
Bismarckplatz

8–52 €

Bismarckplatz
Vielfalt 4, Vielfalt 3

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

19.30–21.45
Karten

8–52 €

19.30–21.45
Bismarckplatz

8–52 €

ZLM U30
Bismarckplatz
Vielfalt 1

Einführung 19.00 Uhr
Nachgespräch im Anschluss

ZLM U30

Presse

Paul Schäufele
Süddeutsche Zeitung

„Es ist ein musikalisch wie visuell überragender Albtraum, den man am frisch getauften Staatstheater Regensburg gerne mitträumt. […] Ein komponierter Abgrund, den das Philharmonische Orchester Regensburg unter Stefan Veselka virtuos differenzierend ausleuchtet. […] Das Staatstheater Regensburg setzt damit seinen Weg fort, den es in vergangenen Jahren begonnen hat: Als ein Theater, das mit orchestraler und sängerischer Kompetenz sein Faible für Neues und für Neuentdeckungen auslebt – und damit ein stetig wachsendes Publikum begeistert, wie auch der lang anhaltende Applaus fürs Ensemble, den gerührten Komponisten und seinen Librettisten beweist.“ — (11.5.26)

Juan Martin Koch
Mittelbayerische Zeitung

„Das frischgekürte Staatstheater Regensburg sicherte sich nun die Europäische Erstaufführung und landete damit – dem tosenden Schlussapplaus nach zu urteilen – einen Coup. […] Vitus Heumüller war in der Sprechrolle des Danny fabelhaft präsent, die kleine, aber sängerisch anspruchsvolle Kinderrolle der ermordeten Grady-Girls war bei Marlene Mathy und Sarah Winter bestens aufgehoben. […] Doch gebührt abschließend dem Philharmonischen Orchester Regensburg unter Generalmusikdirektor Stefan Veselka ein Riesenkompliment: Was da opulent und differenziert aus dem Graben tönte, war wahrlich eines Staatstheaters würdig.“ — (10.5.26)

Franziska Stürz
Deutschlandfunk Kultur

„Das ist auch wirklich meisterhaft gelöst in Regensburg von Sebastian Ritschel und seinem Bühnenbildner Sam Madwar. […] Carl Rumstadt hat mich absolut überwältigt in dieser Rolle (Jack Torrance). [...] Also das gab am Schluss einfach stehende Ovation und große Begeisterung.“ — (10.5.26)

Juan Martin Koch
nmz — neue musikzeitung

„Allen voran war es Bariton Carl Rumstadt, der Jack Torrances Zerrissenheit in jeder Phase glaubhaft machte – eine sängerisch wie darstellerisch überragende Leistung. Theodora Varga stürzte sich mit technisch exzellent kontrolliertem Furor in die weniger dankbare Rolle der liebenden, aber an ihrem Mann (ver)zweifelnden Wendy Torrance. […] Die bedeutendste Nebenfigur des Küchenchefs Dick Halloran, der Dannys Gabe teilt und von ihm telepathisch zur Hilfe gerufen wird, stattete Aubrey Allicock mit einfühlsamer Wärme aus, George Kounoupias war als Dicks mörderischer Hausmeister- Vorgänger Delbert Grady auf irritierend unterhaltsame Weise dämonisch.“ — (10.5.26)

Markus Thiel
Merkur.de

„Wie sich das Philharmonische Orchester Regensburg unter seinem Chef Stefan Veselka hineinsteigert, den Ausschlägen und klanglichen Kulissenwechseln folgt, imponiert. […] Hotelzimmer, Keller, der verbotene Gang im ersten Stock, die Bar, in die sich Jack hineinimaginiert – alles wird herbeigezaubert wie eine gut geölte Broadway-Maschinerie. […] Als erneute Leistungsschau eines frisch geadelten Theaters ist diese Produktion aber vor allem eines – ein Coup.“ — (10.5.26)

Peter Jungblut
BR Klassik

„Staunenswert auch die Leistungen der Hauptdarsteller: Carl Rumstadt als Jack Torrance, Theodora Varga als seine besorgte Frau und Vitus Heumüller als deren gemeinsamer Sohn Danny, der mit der titelgebenden Gabe des ‚Shining‘, der Vorahnung, ausgestattet ist. Generalmusikdirektor Stefan Veselka war so kraftvoll und motiviert, als ob es darum ging, einen neuen Stephen-King-Bestseller für die Leinwand zu vertonen. Freunde krasser Grusel-Akustik werden das genossen haben. […] Eine starke Saison in Regensburg, die durch ihre Risikofreude überzeugte.“ — (10.5.26)

Thomas Rothschild
KULTURA-EXTRA, das online-magazin

„Die Regie von Sebastian Ritschel verzichtet auf billige Effekte und zeigt vielmehr, höchst aktuell, den alltäglichen Wahnsinn, der sich hinter der Normalität der amerikanischen Familie (und der amerikanischen Politik, möchte man hinzufügen) verbirgt. […] Das Ensemble, allen voran der aus Bonn ‚ausgeliehene‘ Carl Rumstadt mit seinem vollen Bariton als der ‚Ehemann und Vater‘ Jack Torrance und Theodora Varga, die auch die Höhen noch kraftvoll und intonationssicher bewältigt, als dessen Ehefrau Wendy, überzeugt durchweg. […] Das volle Haus und der lange Schlussapplaus fürs Ensemble und für den Komponisten und den Librettisten, die aus den USA angereist waren, widerlegen die hartnäckige Behauptung, dass man das, auch sichtlich ältere, Publikum mit zeitgenössischer Musik nicht erreichen könne.“ — (10.5.26)

Roland H. Dippel
Die deutsche Bühne

„Star der Opernpremiere nach dem Festakt zur Staatstheatererhebung und Eröffnung der 40. Bayerischen Theatertage mit dem Motto ‚Vielfalt leben‘ ist das Bühnenbild von Sam Madwar. […] Intendant Sebastian Ritschel nutzt in seiner realistisch gedachten Inszenierung alle Angebote des aus wesentlichen Roman-Episoden kompilierten Textes von Mark Campbell und der flächig flutenden Komposition des Pulitzer-Preisträgers Paul Moravec. […] Der Schrecken entsteht aus dem Gegensatz zwischen den im imposanten Raum klein wirkenden Darstellern und der musikalisch-dekorativen Opulenz (Kostüme passgenau von Barbara B. Blaschke).“ — (10.5.26)

Florian Maier
Orpheus Magazin

„Ein naturalistisches Setting im besten Sinne, das den King’schen Horrorszenarien in der subtilen Regie von Intendant Sebastian Ritschel ein Gesicht gibt, das nie ins einfach nur Plakative kippt. […] In knackigen 110 Minuten arbeitet GMD Stefan Vesalka am Pult des großartigen Philharmonischen Orchesters Regensburg Musik heraus, die nicht auf Thriller-Teufel komm raus um Effekte heischt – und gerade dadurch Effekt macht. […] Und Nachwuchskünstler Vitus Heumüller fasziniert mit ganz starker Präsenz als Kind, das viel zu früh zum Erwachsenwerden gezwungen wird – zerrieben zwischen den Konflikten seiner Eltern und den übersinnlichen, todbringenden Erscheinungen im Overlook.“ — (10.5.26)

Bonus