Rigoletto

Musiktheater

Rigoletto
Rigoletto

Melodramma in drei Akten

Musik von Giuseppe Verdi
Text von Francesco Maria Piave
Nach LE ROI S’AMUSE von Victor Hugo

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
14+

Dauer: ca. 2 Stunden 15 Minuten | eine Pause

Zu allen Vorstellungen (außer der Premiere) findet 30 Minuten vor Beginn eine Einführung statt.

  • Sensorische Hinweise: Stroboskop ähnliche Effekte, Szenen im Publikumsbereich mit lautem Gesang
  • Inhaltliche Hinweise: physische, psychische und sexuelle Gewalt, Ausgrenzung, patriarchale Strukturen, Mord, Suizid
  • Darstellerische Hinweise: physische, psychische und sexuelle Gewalt, Drogenkonsum, Ausgrenzung und Mobbing, Suizid, Mord

 

Angestachelt durch seinen Hofnarren Rigoletto führt der moralisch korrupte Herzog von Mantua ein exzessiv frauenverachtendes Leben. Rigoletto – der wegen seiner Andersartigkeit verachtet wird – verspottet zudem Monterone, dessen Tochter vom Herzog missbraucht wurde. Rigoletto hingegen versteckt seine Tochter Gilda vor dem schamlosen Treiben. Als er jedoch erfährt, dass der Herzog Gilda in seine Hände bekommen hat, plant er eine tödliche Rache. Letztlich wird jedoch nicht der Herzog, sondern Gilda zum Opfer der Verschwörung. Der allseits bekannte Tenorschlager LA DONNA È MOBILE wird zum zynischen Code für das Scheitern.

Im Jahr 1850 erhielt Verdi den Auftrag, eine brandneue Oper für „La Fenice“ in Venedig zu schreiben. Als Handlung hatte er sich die Verwendung von Victor Hugos umstrittenem Theaterstück LE ROI S’AMUSE (DER KÖNIG AMÜSIERT SICH) vorgenommen, das aufgrund der Darstellung eines ausschweifenden Monarchen abgesetzt worden war. Die Genehmigung der Zensoren wurde erwartungsgemäß verweigert. Am Ende wurde ein Kompromiss gefunden: Durch die einfache Verlegung der Handlung in das Herzogtum Mantua in Norditalien um 1600 unter der längst ausgestorbenen Familie Gonzaga und die Umbenennung einiger Charaktere galt die Oper als weniger „bedrohlich“. Verdis Meisterwerk um Eifersucht, Rache und Opferbereitschaft wurde 1851 uraufgeführt und war ein sofortiger Kassenschlager. Noch heute gehört RIGOLETTO zu den zehn meistgespielten Opern weltweit.

 

  Hinweis: Bei dieser Inszenierung werden Stroboskop ähnliche Effekte im dritten Akt verwendet.

Besetzung

11.10.2026, 18.00 Uhr
Musikalische Leitung
Lucia Birzer / Tom Woods
Inszenierung
Ausstattung
Choreinstudierung
Lucia Birzer
Dramaturgie
Marie Julius
Regieassistenz & Abendspielleitung
Antonia Crames / Tomas Stitilis
Herzog von Mantua
Rigoletto
Sparafucile
Monterone
Roger Krebs / Karsten Schröter
Marullo
Graf von Ceprano | Gerichtsdiener
Mert Öztaner
Gräfin Ceprano
Philharmonisches Orchester Regensburg
Opernchor
Extrachor
Statisterie
Kirsten Labonte
Kirsten Labonte © Marie Liebig
Ensemble
Ensemble © Marie Liebig
Seymur Karimov, Carlos Moreno Pelizari
Seymur Karimov, Carlos Moreno Pelizari © Marie Liebig
Ensemble
Ensemble © Marie Liebig
Seymur Karimov, Kirsten Labonte, Ensemble
Seymur Karimov, Kirsten Labonte, Ensemble © Marie Liebig
Ensemble
Ensemble © Marie Liebig
Seymur Karimov
Seymur Karimov © Marie Liebig
Carlos Moreno Pelizari, Sophie Bareis
Carlos Moreno Pelizari, Sophie Bareis © Marie Liebig
Rahel Brede, Carlos Moreno Pelizari, Seymur Karimov, Kirsten Labonte
Rahel Brede, Carlos Moreno Pelizari, Seymur Karimov, Kirsten Labonte © Marie Liebig
Sophie Bareis, Jonas Atwood
Sophie Bareis, Jonas Atwood © Marie Liebig
 
 

Termine

19.00–20.30

6 €

19.00–20.30
Bismarckplatz

6 €

Bismarckplatz
Öffentliche Probe
11.00

11.00
Neuhaussaal

Neuhaussaal
Matinee
19.30

6 €

19.30
Bismarckplatz

6 €

P
P
15.00
Restkarten

11–60 €

15.00
Bismarckplatz

11–60 €

F
Bismarckplatz
Sonntagnachmittag

Einführung 14.30 Uhr

F
19.30
Restkarten

11–60 €

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz

Einführung 19.00 Uhr

19.30
Restkarten

11–60 €

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Donnerstag

Einführung 19.00 Uhr

18.00
Restkarten

11–60 €

18.00
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Musiktheater pur 1, Musiktheater intensiv

Einführung 17.30 Uhr

18.00
Restkarten

11–60 €

18.00
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
19.30
Restkarten

11–60 €

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

ZLM U30
Bismarckplatz
GA Musiktheater

Einführung 19.00 Uhr

ZLM U30
18.00
Vorbestellen

11–60 €

18.00
Bismarckplatz

11–60 €

WA
Bismarckplatz
Wochenende 2

Einführung 17.30 Uhr

WA
19.30
Vorbestellen

11–60 €

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Vielfalt 1

Einführung 19.00 Uhr

19.30
Vorbestellen

11–60 €

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Dienstag

Einführung 19.00 Uhr

19.30
Vorbestellen

11–60 €

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Vielfalt 4

Einführung 19.00 Uhr

19.30
Vorbestellen

11–60 €

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Freitag

Einführung 19.00 Uhr

18.00
Vorbestellen

11–60 €

18.00
Bismarckplatz

11–60 €

F
Bismarckplatz

Einführung 17.30 Uhr

F
19.30

11–60 €

Das Vorbestellkontingent ist erschöpft. Der Freiverkauf beginnt am 2.11.26. 

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

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Bismarckplatz
Mittwoch

Einführung 19.00 Uhr

Das Vorbestellkontingent ist erschöpft. Der Freiverkauf beginnt am 2.11.26. 

19.30
Vorbestellen

11–60 €

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
Vielfalt 3

Einführung 19.00 Uhr

19.30
Vorbestellen

11–60 €

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz

Einführung 19.00 Uhr

19.30
Vorbestellen

11–60 €

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

Bismarckplatz
GA Große Bühnen

Einführung 19.00 Uhr

19.30
Vorbestellen

11–60 €

19.30
Bismarckplatz

11–60 €

U30
Bismarckplatz

Einführung 19.00 Uhr

U30

Presse

Peter Jungblut
BR Klassik

„Sehr plausibel, wie Carlos Wagner diesen tragischen Konflikt erzählt, und sehr augenfällig, wie Ausstatter Christophe Ouvrard ihn bebildert. [...] Musikalisch ist dieser ‚Rigoletto‘ eine unbedingte Empfehlung, vor allem wegen Dirigent Tom Woods, der mit ganz viel Herzblut und Energie für ein orchestrales Wetterleuchten sorgt. [...] Auch stimmlich überzeugte der Abend, weil Seymur Karimov in der Titelrolle beeindruckende Statur beweist.“ — (22.6.26)

Andreas Meixner
Mittelbayerische Zeitung

„Regisseur Carlos Wagner zeigt die zynische Welt am testosterongefluteten Herzogshof. Seymur Karimov als Hofnarr und Kirsten Labonte als seine Tochter Gilda zeigen sich sängerisch auf dem Höhepunkt. [...] Maximilian Spielvogel setzt mit seiner Lichtarbeit wirkungsvolle und unheimliche Akzente, in der Ausstattung verortet Christophe Ouvrard die Handlung in eine undefinierte, dystopische Jetztzeit.“ — (22.6.26)

Stefan Rimek
Regensburger Zeitung

„Die Ausstattung von Christophe Ouvarde komplettiert den fesselnden und berührenden Gesamteindruck der Produktion. [...] Auch Carlos Moreno Pelizari als Herzog sowie der von Lucia Birzer einstudierte Chor und alle anderen Bühnenakteure tragen zum hohen Niveau der Produktion bei. Das gilt auch für das von Tom Woods geleitete Orchester, das die emotionalen Tiefen der Partitur packend auslotet.“ — (23.6.26)

Bonus