Eine Veranstaltung der Theatergruppe St. Anton
von Astrid Lindgren
für die Bühne bearbeitet von Barbara Hass
Aufführungsrechte: Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg
Mitten in einer stürmischen Gewitternacht wird Ronja als Tochter des gefürchteten Räuberhauptmanns Mattis geboren. Zwischen den Mauern der Mattisburg und den Geheimnissen des Mattiswaldes wächst die junge Räubertochter behütet auf und kennt zunächst nur die Welt ihrer Familie. Doch Ronja ist neugierig. Sie möchte die Welt jenseits der Burgmauern mit eigenen Augen kennenlernen. Also macht sie sich auf in den Mattiswald und darüber hinaus: Zusammen mit dem jungen Birk, ausgerechnet dem Sohn der verfeindeten Borka-Räubertruppe, stößt sie auf dunkle Höhlen und geheimnisvolle Wesen wie Wilddruden und Graugnome, die ihr nicht selten das Fürchten lehren. Und dann ist da noch dieser riesige Höllenschlund … Mit der Zeit lernt sie mehr über den Wald, die Welt um sie herum und schließlich auch über sich selbst. Je größer Ronjas Welt wird, desto deutlicher erkennt sie, dass nicht alle Hindernisse aus Stein oder Holz bestehen. Manche werden von Menschen errichtet – und oft gibt es sie schon so lange, dass niemand mehr weiß, warum sie überhaupt existieren. Mit ihrer Offenheit, ihrem Mut und ihrem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit hält sie den Erwachsenen immer wieder einen kindlichen, aber wahren Spiegel vor.
Im Oktober 2026 bringt die Theatergruppe St. Anton Astrid Lindgrens weltberühmte Geschichte Ronja Räubertochter auf die Bühne des Antoniushauses. Nach der Fassung von Barbara Hass (erschienen im Bühnenverlag Weitendorf) entführt das Ensemble sein Publikum in eine Welt voller Spannung, Humor und Fantasie mit großen Fragen des Lebens: Was bedeutet Freiheit? Wem schuldet man Loyalität? Und wie findet man seinen eigenen Weg, wenn alle anderen bereits entschieden haben, wer man sein soll? Ein Klassiker für Jung und Alt voller Freundschaft, Herz – und Räubergeist.