Die Dreigroschenoper

Sonderveranstaltung

Die Dreigroschenoper
Die Dreigroschenoper

Bertolt Brecht | Kurt Weill | Elisabeth Hauptmann

Von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik)
Unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann

Eine Kooperation der Sing- und Musikschule der Stadt Regensburg und dem Staatstheater Regensburg

Dauer: ca. 70 Minuten | keine Pause

Jahrmarkt in Soho. Die Bettler betteln, die Diebe stehlen, die Huren huren. Im sündigen Stadtteil Londons besingt ein Moritatensänger die Straftaten des Gaunerkönigs Mackie Messer. Dieser berühmte „Haifisch-Song“ ist einer der vielen Erkennungsmelodien, die der Dreigroschenoper einen Evergreencharakter postulieren. Das „Stück mit Musik“ ist eine wilde Mischung aus Schauspiel, Oper und Operette, die die Genregrenzen sprengt und eine fast musicalähnliche Gestalt entstehen lässt. Die vom Jazz inspirierte und leicht konsumierbare Musik Kurt Weills steht im schärfsten Kontrast zu den zynischen Überzeichnungen der Liedtexte von Bertolt Brecht. Genau dies ist das Erfolgsrezept der Dreigroschenoper - die scheinbare Unvereinbarkeit der Stile ließ etwas Neues, Deftiges, Absurdes und durchaus Böses entstehen.  
 
Die Uraufführung der Dreigroschenoper wurde vom Publikum frenetisch bejubelt. Es war ein fast schon popkulturelles Ereignis, denn die Songs mussten mehrmals wiederholt werden. Brechts sozialkritische Botschaft ging dabei ziemlich unter. Vielmehr betrachtete das Publikum das vielzitierte „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“ als Freibrief zur Amoralität. 

Besetzung

14.06.2026, 16.00 Uhr
Regie
Ausstattung & Kostüm
Tanja Jackwerth
Licht
Michael Schwarzfischer, Wanja Ostrower, Helmut Schandl
Maske
Katrin Liebl, Ruth Vukovich
Ton
Manuel Dams
Tonassistenz
David Amundsen, Daniel Blanck
Regieassistenz
Eva Haake
Inspizienz
Antonia Sichler
Cantemus-Büro/Koordination
Andrea Simmel, Leonidas Schneider, Ekaterina Scheuer
Vermietung/Kooperation
Raphaela Herzog
Bühnenmeister*innen
Stefanie Gallitzendörfer, Ralf Braun
Mr. Peachum
Tobias Hänschke
Maceath
János Kapitany
Tiger Brown
Pascal Averibou
Mrs. Peachum
Esther Baar
Polly
Amelie Stangelmayer
Lucy
Mathilde Godin
Spelunken Jenny
Bettina Schönenberg
Mit
Cantemus-Chor der Sing- und Musikschule der Stadt Regensburg
PIUPIU-Band (Leitung: Thomas Basy)
Gesamtleitung: Matthias Schlier
Amelie Stangelmayer, Cantemus Chor
Amelie Stangelmayer, Cantemus Chor © Gerhard W.H. Schmidt
János Kapitany, Pascal Averibou, Cantemus Chor
János Kapitany, Pascal Averibou, Cantemus Chor © Gerhard W.H. Schmidt
Esther Baar, Cantemus Chor
Esther Baar, Cantemus Chor © Gerhard W.H. Schmidt
Amelie Stangelmayer, Mathile Godin
Amelie Stangelmayer, Mathile Godin © Gerhard W.H. Schmidt
Tobias Hänschke, Cantemus Chor
Tobias Hänschke, Cantemus Chor © Gerhard W.H. Schmidt
János Kapitany, Pascal Averibou, Cantemus Chor
János Kapitany, Pascal Averibou, Cantemus Chor © Gerhard W.H. Schmidt
Amelie Stangelmayer, Cantemus Chor
Amelie Stangelmayer, Cantemus Chor © Gerhard W.H. Schmidt
Cantemus Chor
Cantemus Chor © Gerhard W.H. Schmidt
 
 

Termine

19.00

10–29 €

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Antoniushaus

10–29 €

Antoniushaus
16.00

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19.00
Karten

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Presse

Peter Pavlas
Mittelbayerische Zeitung

Gewitzt und gekonnt: Staatstheater und Cantemus-Chor führen „Die Dreigroschenoper“ auf. […] „It’s… Showtime!“ kündigt János Kapitany (Macheath) bei seinem ersten Auftritt an. Das ist das Konzept des Regisseurs Ronny Scholz, dem Chefdramaturgen des Theaters. […] Die Piupiu-Band unter Thomas Basy sorgte für den schmissigen Klang. Langer Applaus galt ihr, wie auch den anderen der insgesamt 80 Akteure.