Portrait Njord Karason Fossnes
© Eric Antoniou
 
 

Mitwirkung

Wandel(n)

Der 2001 geborene norwegische Bratschist und Komponist Njord Kårason Fossnes erfreut sich einer wachsenden internationalen Karriere und zeichnet sich durch seine musikalische Vielseitigkeit und sein Kommunikationstalent aus. Nach seinem Abschluss am New England Conservatory bei Kim Kashkashian vertieft er seine Studien an der Königlichen Dänischen Musikakademie Kopenhagen bei Asbjørn Nørgaard vom Danish String Quartet.
 
Njord ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie der Midgard Competition, der Virtuoso & BelCanto International Music Competition, der RDAM Soloist Competition und der Hindemith International Viola Competition. Sein Durchbruch gelang ihm mit 17 Jahren als jüngstem Teilnehmer des ARD-Musikwettbewerbs. 2025 erhielt er den Max-Reger-Preis beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen.
 
Als Solist trat er u. a. mit den Violakonzerten von Bartók und Walton, Mozarts Sinfonia Concertante sowie in Hindemiths KAMMERMUSIK NR. 5 mit den Münchner Symphonikern unter Peter Tilling in Erscheinung. Kurt Atterbergs Suite für Violine, Viola und Orchester interpretierte er mit dem Geiger Gustav Rørmark und dem Orchester des Norwegischen Rundfunks. Als leidenschaftlicher Kammermusiker war er Gast führender Festivals wie dem Marlboro Music Festival, Cleveland ChamberFest, Caramoor Evnin Rising Stars, Oslo Chamber Music Festival, Fjord Classics, IMPULS Festival und Festival & Friends. Mit dem Luminera Quartett erzielte er die Silbermedaille der Fischoff National Chamber Music Competition.
 
Tourneen mit herausragenden Kammerorchestern wie dem Norwegian Chamber Orchester, der Camerata Bern und Musica Vitae führten ihn nach Schanghai, Norwegen, Schweden und in die Schweiz. Seit seiner frühen Kindheit beweist sich Njord zudem als Komponist. Auftragswerke entstanden für das Ose Kammerspel in Sandane und das PULSAR Festival in Kopenhagen. 2018 übernahm das Oslo Philharmonic die Uraufführung seines Werks Etyde.
 
Njord spielt auf einer Bratsche von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1743, eine großzügige Leihgabe der Anders Sveaas’ Charitable Foundation.