SOUND ON! lautet der Titel des Tanzkonzerts von Choreographin und Künstlerin Anna Konjetzky. Der Ton wird eingeschaltet, und zwar in vielfacher Hinsicht: Elektronische Klänge erfüllen den Raum, während sich auf der Bühne eine eindringliche zeitgenössische Performance entfaltet, in der sich Körper und Beats mit feministischen Stimmen verbinden.
„Das Leben ist kein Wunschkonzert“, sagen die Erwachsenen und Anna denkt das auch. Sie muss ihren Alltag allein meistern, aber wo sind bloß ihre Eltern? Warum bekommt man sie nie zu Gesicht? Als die Unordnung um Annas Eltern immer größer wird, stehen ihr der Pizzabote, die Professorin und ihre Freundin Hannah bei.
Der juristische Operndoppelabend TRIAL BY JURY / GIANNI SCHICHI des Landestheaters Niederbayern ist das erste Gastspiel der Bayerischen Theatertage und legt an Rahmenprogramm gleich doppelt auf: mit einer Stückeinführung der Dramaturgin Swantje Schmidt-Bundschuh und einem Nachgespräch mit dem Bayern 2 Kulturredakteur Peter Jungblut.
Seit fast einer Woche laufen die 40. Bayerischen Theatertage! Hier sind ein paar Eindrücke aus den ersten Tagen des Festivals.
Wie fühlt es sich an, wenn ein Festival über die ganze Stadt verteilt ist? Wenn es keinen Mittelpunkt gibt, der alles bündelt, sondern die 40. Bayerischen Theatertage in den ersten Tagen immer wieder neu beginnen und das an vielen Stellen gleichzeitig?
Unser Publikum sagt: „sehr gut und auch ziemlich lustig “, „Fantastisches Stück, hat uns super gut gefallen“, „Mich hat das stück extrem berührt“ und „extrem beindruckt!“
Die Blog-Rubrik #Seitenblicke verbindet kulturwissenschaftliches Hintergrundwissen mit den Eindrücken und Erfahrungen aus dem Theaterbetrieb. In der ersten Podcast-Folge "Studentischer Dialog" sprechen Kristina Klocke und Anna Schütz über die Eröffnung der BTT, die Afterparty, das Motto VIELFALT LEBEN, ein bereits gesehenes Stück und die Erwartungen an das Festival und das Theater selbst.
Was heute als größtes Theaterfestival Bayerns Einsicht in die breite Theaterlandschaft ermöglicht, begann vergleichsweise klein. Anfangs lag der Fokus des Festivals weniger auf der Idee eines publikumswirksamen Großereignisses; stattdessen sollte es ein Ort der Selbstverständigung sein, ein Netzwerk- und Repräsentationsraum für die bayerischen Theater selbst. Dabei wurden die Produktionen immer aufwändiger und komplexer, sodass das Festival seit 2018 im Zweijahresrhythmus stattfindet.
Das Theater Regensburg ist heute weit mehr als nur eine Bühne: Es ist das Zentrum der darstellenden Künste in Ostbayern und strahlt längst über dessen Grenzen hinaus. An mehreren Spielstätten vereint es Oper, Schauspiel, Tanz, Junges Theater und Konzert und spiegelt damit die Vielfalt eines urbanen Kulturlebens, das sich über mehr als anderthalb Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Im Fokus des folgenden Beitrags steht dabei das Haupthaus am Bismarckplatz, das historische Herzstück des Mehrspartenhauses.
Diese Blog-Rubrik besteht aus Texten von sieben Studierenden der Universität Regensburg. Diese beschäftigen sich im Rahmen des Seminars „Spot on!“ mit den 40. Bayerischen Theatertagen und bringen unter dem #Seitenblicke ihre kulturwissenschaftlichen Perspektiven in den BTT-Blog ein.